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2017 | Homepage des AMF-Arbeitskreises 18 Saale-Orla

2017

10. März, Neustadt an der Orla

Zum geselligen Austausch über ihr gemeinsames Hobby, die Familienforschung, trafen sich am 10. März Mitglieder und Freunde des Arbeitskreises Saale-Orla in Neustadt an der Orla. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus Neustadt und der Umgebung, reisten aber beispielsweise auch aus Schleiz, Auma-Weidatal, Zeulenroda, Weimar, Gera, Auerbach und Berlin an.

Zu Beginn des Abends ergriffen die Familienforscher die Gelegenheit, einen Blick ins Stadtarchiv zu werfen. Hier wurden Ihnen Quellen gezeigt, die für eine Suche nach Vorfahren in Neustadt und dem Umland hilfreich sein können. Besonders großes Interesse fanden Abschriften der Handelsbücher des Amtes Arnshaugk. Auch die vom einstigen Neustädter Justizamtmann Hugo Kogel recherchierten Hausbesitzer und die Meldekarten des beginnenden 20. Jahrhunderts werden immer wieder nachgefragt. Auch in fast 200 Jahre alten Neustädter Kreisboten, im Bürgerbuch der Stadt (von 1749 bis 1915 geführt) und einer zweibändigen Chronik der Familie Purfürst wurde neugierig gestöbert. Die übergebene Ahnentafel eines Teilnehmers, zusammengestellt von dessen Großmutter in den 1930er Jahren, begeisterte auf Anhieb zwei Ahnenforscher. Sie entdeckten Anknüpfungspunkte zu ihren eigenen Vorfahren.

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Im Anschluss an das Treffen im Stadtarchiv wurde der Abend im Refektorium in der Schlossgasse fortgesetzt. Die behaglichen Gasträume und die liebevolle Bewirtung boten ein perfektes Umfeld zum weiteren Austausch. Konstruktiv diskutiert wurde das bereits begonnene Projekt, Angaben zu Ortschroniken und regionalgeschichtlichen Veröffentlichungen über die Städte und Dörfer der Forschungsregion zusammenzutragen. Ein solcher Fundus an bibliographischen Information kann einmal eine gute Grundlage sein, sich nicht nur mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen, sondern auch die zeitlichen und räumlichen Umstände zu verstehen, in denen die Vorfahren lebten.

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Fotos (2): Karina Falk

 

13. Mai, Zeulenroda

Unser zweites Treffen in diesem Jahr führte uns nach Zeulenroda. Die Kleinstadt im Thüringer Vogtland hält viel Geschichte für ihre Besucher bereit. Davon überzeugten wir uns während einer Stadtführung mit dem Stadtarchivar und Museumsleiter Christian Sobeck. Herr Sobeck verstand es, uns die liebenswerte Stadt kenntnisreich und unterhaltsam vorzustellen.

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Im Anschluss an den Stadtrundgang kehrten wir im Ratskeller ein, der extra für uns geöffnet hatte und uns mit Schmackhaftem aus Topf, Pfanne und Backofen bewirtete. Unser Arbeitskreismitglied Udo Hagner gab zwei Kurzvorträge zum Besten: "Altansässgie Bauernfamilien in den Altkreisen Lobenstein und Schleiz“ und "Das Vierfachverlöbnis von Pörmitz". Wieder einmal bewies er sein umfangreiches Wissen, erlangt in jahrzehntelangen Forschungen, die ihn Verwandtschaften im gesamten Saale-Orla-Kreis bis hin in oberste deutsche Politprominenz vergangener Epochen nachweisen ließen. Beeindruckend!
In gemeinsamen Diskussionen und vielen persönlichen Gesprächen konnten wir neue Mitglieder und Interessenten näher kennenlernen und bestehende Kontakte vertiefen. Ein gelungener Tag, der Lust auf unser nächstes Treffen Ende Oktober in Schleiz machte!

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Fotos (2): Karina Falk

 

28. Oktober, Schleiz

Am 28. Oktober 2017 traf sich der Arbeitskreis Saale-Orla in der Kreisstadt Schleiz. Die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich davon überzeugen, dass die einstige reußische Residenzstadt viel Geschichte zu bieten hat.

Die Bergkirchnerin Ulla Enderlein und Dr. Manfred Eckstein vom Geschichts- und Heimatverein zu Schleiz e. V. eröffneten den Tag mit Vorträgen zum Bergfriedhof, auf dem eine Vielzahl interessanter Grabstätten zu sehen sind. Die Bergkirche, zweifellos ein Wahrzeichen der Stadt, bot eine beeindruckende Kulisse für die Ausführungen.

Nach Stärkung im Café Ried'l, einem geschichtsträchtigen Restaurant im Stadtzentrum, ermöglichte Günther Rocktäschel, ebenfalls im Schleizer Geschichts- und Heimatverein aktiv und Freund unseres Arbeitskreises, der Gruppe eine Besichtigung des Rutheneums. In dem 1735 eingeweihten Gebäude, in dem bis 1923 das Gymnasium untergebracht war, wirkte Dr. Konrad Duden sieben Jahre lang als Direktor. Hier erarbeitete und veröffentlichte er gemeinsam mit Lehrerkollegen die ersten Rechtschreibregeln für die deutsche Sprache.

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten im Museum sind bereits weit fortgeschritten und lassen hoffen, dass im nächsten Jahr die Ausstellungsräume wieder eröffnet werden können, die auch Dudens Zeit in Schleiz dokumentieren sollen.

Der Rest des Tages wurde von den Mitgliedern des Arbeitskreises und Interessierten intensiv zum Gedankenaustausch genutzt.

 

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